35 / Brand (Bürgstadt), 19.05.08
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Einsatznummer |
35 / 2008 |
Einsatzdatum |
19.05.2008 |
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Einsatzort |
Bürgstadt |
Uhrzeit |
02:58 – 12:45 Uhr |
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Einsatzstelle |
Industriegebiet Bürgstadt |
Einsatzart |
Brand, Industriebetrieb |
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Einsatzstelle
(Karte) |
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Eingesetzte Kräfte |
20 (Großheubach) |
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Eingesetzte
Fahrzg. |
ELW, Rüstwagen, LF 16/12, WLF 1
mit AB-Wasser, DLK 23/12, MZF, GW-L1 |
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Eingesetzte
Feuerwehren |
Großheubach, Bürgstadt, Miltenberg, Kleinheubach, WF Rauch (Freudenberg) |
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Weitere Kräfte |
Polizei,
Rettungsdienst, 1. Bgm. von Bürgstadt, Umweltamt,
Wasserwirtschaftsamt, Landratsamt, Kläranlage, Brandfahnder |
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Eingesetzte Geräte |
4xPA, Wärmebildkamera, 1 Wenderohr über DLK, 1 Wasserwerfer über
AB-Wasser, 1 C-Rohr |
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Einsatzkurznotiz |
Aus bisher nicht geklärter Ursache brach in
einem Industriebetrieb in Bürgstadt ein Brand aus. Bei Eintreffen der mit Alarmstufe lll alarmierten Feuerwehren standen schon 3 direkt
aneinander gebaute Produktions-und Lagerhallen in Flammen. Den Feuerwehren unter der Einsatzleitung
von KBI Muders war es wegen des Brandfortschrittes nur möglich, in einem
umfassenden Aussenangriff die umliegenden Hallen
und Gebäude zu schützen und dann den Brand zu bekämpfen. Wegen des großen Bedarfes an Wasser wurden
insgesamt 5 Förderleitungen vom Main zum Brandobjekt errichtet. In einem Hallenbereich, in dem grössere Mengen an Reifen gelagert waren, wurde ein
Löschangriff mit Schaum vorgetragen. Da die Lager- und Produktionshallen mit Gas
versorgt wurden, mußte durch die Gasversorgung
Miltenberg-Bürgstadt (GMB) die Gaszuleitung abgeschiebert
werden. Erst nach dieser Massnahme war auch optisch
ein Löscherfolg zu verzeichnen. Ebenso musste durch die Energieversorgung
Miltenberg der Strom teilweise abgeschaltet werden. Von der Wasserversorgung
Miltenberg-Bürgstadt wurde der Druck im Hydrantennetz
erhöht, damit ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. Um 05:10 Uhr konnte Feuer unter Kontrolle
gemeldet werden, die Nachlöscharbeiten dauerten bis ca. 12:00 Uhr. Wegen des großen Bedarfs an
Atemschutzgeräten wurde der Atemschutzcontainer des Landkreises Miltenberg an
die Einsatzstelle beordert. Die Einsatzleitung, die in den Händen von
KBI Muders lag, wurde unterstützt von KBR Brunner, dem Fachberater THW, dem
Einsatzleiter Rettungsdienst und den Mitgliedern der UGrÖEL
mit dem kreiseigenen ELW 2 aus Großheubach. Die Ermittlung der Brandursache gestaltete
sich für die Polizei recht schwierig, da die Hallen wegen akuter
Einsturzgefahr nicht betreten werden können. Über die genaue Schadenshöhe
können zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen getroffen werden. |
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Bericht/Bilder/Video |
Feuerwehr Großheubach (PN) |
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