32 / THL (Umgestürzter Sattelzug), 09.05.08

Einsatzbericht-THL, Sattelzug umgestürzt

 

Einsatznummer

32 / 2008

Einsatzdatum

09.05.2008

Einsatzort

Weilbach

Uhrzeit

08:11 – 12:30 Uhr

Einsatzstelle

Linde Werk IV

Einsatzart

THL, LKW umgekippt

Eingesetzte Kräfte

16 (Großheubach)

Eingesetzte Fahrzg.

ELW, Rüstwagen, WLF 1 mit AB-Rüst, WLF 2 mit AB-Öl, GW-Logistik

Eingesetzte Feuerwehren

Weilbach, Großheubach

Weitere Kräfte

Polizei, Rettungsdienst, Krandienst, Baufirma mit Minibagger, KBM Jentzmik

Eingesetzte Geräte

Rüstholz, Auffangmaterial, Seilwinde des Rüstwagen

Einsatzkurznotiz

Zu einer technischen Hilfeleistung wurde die Feuerwehr Großheubach auf Anforderung durch die örtliche Feuerwehr (Weilbach) nach Weilbach in das Linde Werk IV alarmiert.

Beim Eintreffen fanden wir folgende Lage vor:

Eine Sattelzugmaschine mit Kippauflieger war bei der Anlieferung von Koks aus bisher nicht bekannter Ursache umgekippt und kam auf der Seite zum liegen. Zum Zeitpunkt des Umkippens befuhr ein Stapler die benachbarte Lagerbox, der umgekippte Auflieger kam auf dem Hubgerüst des Gabelstaplers zum liegen. Der Fahrer des Gabelstaplers kam mit dem Schrecken davon. Während des Umkippens beschädigte der Kippauflieger eine Betontrennwand zwischen den Kohlelagern, dabei fiel der Auflieger auch auf einen Gabelstapler, dessen Fahrer das Fahrzeug kurz vorher verlassen hatte. Der Überrollbügel des Gabelstaplers fing den Auflieger ab, sodass für den Fahrer keine Gefahr bestanden hätte.

Aus dem nicht beschädigten Dieseltank der Sattelzugmaschine trat über den Einfüllstutzen Dieselkraftstoff aus, der aber aufgefangen werden konnte (von den 1000 Litern Dieselkraftstoff waren ca. 100 Liter ausgetreten). Der bereits ausgelaufene Dieselkraftstoff wurde mit Ölbindemittel gebunden, noch auslaufende geringe Mengen mit Auffangwannen aufgefangen.

Der umgestürzte Auflieger wurde von den Feuerwehren mittels Holzpaletten und Rüsthölzern unterbaut und gesichert. Nachdem ein Kranwagen zur Bergung eingetroffen war, wurde der Auflieger mit dem Kranwagen gesichert und in schweißtreibender und staubiger Handarbeit der noch verbliebene Koks aus dem Auflieger geräumt. Dabei wurde die Feuerwehr von einer Baufirma mit einem Minibagger unterstützt.

Nachdem der Auflieger leer war, wurde mit einem Zwischenzeitlich eingetroffenen größeren Kran der Sattelzug inkl. Auflieger wieder auf die Räder gestellt. Die Sicherung des aufzustellenden Fahrzeuges gegen umschlagen wurde mit der Seilwinde des Rüstwagens durchgeführt.

Vom Rettungsdient wurden der Fahrer des Sattelzuges und der Gabelstaplerfahrer wegen des erlittenen Unfallschocks vorsorglich in eine Klinik eingeliefert. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zum Hergang des Unfalles hat die Polizei Miltenberg übernommen. Die Einsatzleitung vor Ort wurde von Kreisbrandmeister Jentzmik (Kleinheubach) unterstützt.

 

Bericht/Bilder/Video

Feuerwehr Großheubach (PN)

Feuerwehr Großheubach

 

 

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