Wasserübung zusammen mit der Feuerwehr Bürgstadt
Gemeinsame Wasserübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Bürgstadt
Der Main prägt Großheubach. Er hat gerade in der warmen Jahrzeit eine große Anziehungskraft für Alt und Jung. Es ist wunderbar, an seinem Ufern zu feiern, zu angeln oder nur entlang zu spazieren oder zu radeln oder gar zu campen. Viele nutzen ihn zum baden, aber auch zum Befahren mit Booten und Wasserfahrzeugen aller Art. 
Auf der anderen Seite bedeutet er aber auch ein großes Gefahrpotential. Hochwässer, Badeunfälle, aber auch gerade die Binnenschifffahrt mit den immer größeren Schiffen, darunter immer mehr Passagierschiffe, und die Freizeitkapitäne mit mondänen Yachten bis zum Luftmatratze, fordern an erster Stelle die Feuerwehr. Ölaustritte, aber auch die Suche nach vermissten Schwimmern sind Teil der jährlichen Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Großheubach.
Deshalb gehören zur deren Ausrüstung ein (älteres) Katastrophenschutzboot (K-Boot) mit Jet-Antrieb, ein Rettungsboot mit Außenborder und ein auf dem Rüstwagen verlastetes Alu-Boot für Einsätze an kleineren Gewässern und oder bei Eisunfällen. Da die Freiwillige Feuerwehr
Bürgstadt vor kurzem ein ähnliches K-Boot in Dienst stellte, traf man sich in Bürgstadt zur gemeinsamen Übung. Hier konnte man genau die Anfahrtswege zur dortigen Slipstelle erkunden und das Wassern praktisch vornehmen. Dies ist sehr wichtig, da sich bekanntlich zwischen Bürgstadt und Großheubach die Mainschleuse Heubach befindet. Bei Einsätzen oberhalb können die Boote per Trailer (Bootsanhänger) über die Straßen schneller an die Einsatzstelle gebracht werden, da der Schleusenvorgang zu langwierig ist. Weiterhin konnte man die eigenen Erfahrungen mit diesem Bootstyp an die Bürgstädter Kollegen weiter geben. Die Bürgstädter Kameraden bewegten ihr Ponton mit Muskelkraft.
Die Bilder zeigen die K-Boote, das Rettungsboot und das Ponton auf dem Main bei Bürgstadt. Die K-Boote sind rot lackiert.
Bericht: Walter Lauth