Florianstag 2010

Freiwillige Feuerwehr Großheubach feiert Florianstag

Jürgen Herrmann als Kommandantenstellvertreter verabschiedet

Dank an früheren Kreisbrandrat Karlheinz Brunner

 

Am Florianstag erbaten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Großheubach gemäß dem Motto Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr zuerst den göttlichen Beistand. Vom alten Rathaus marschierten die Mitglieder mit Gästen wie 1. Bürgermeister Günther Oettinger, Kreisbrandrat a. D. Karlheinz Brunner, vielen Gemeinderäten und Mitgliedern der FF Miltenberg, hinter Fahne und Jugendstandarte in die Pfarrkirche St. Peter. Dort zelebrierte Pfarrer Karl-Josef Kraus einen auf die Feuerwehr zugeschnittenen, feierlichen und ergreifenden Gottesdienst, wofür Eva-Maria Völker an der Orgel, unterstützt von Peter Hefner durch Gesang und Trompetenspiel, sorgten. Mitglieder der Jugendgruppe ministrierten und verlasen Fürbitten, die den Feuerwehrdienst in den Mittelpunkt stellten. Pfarrer Karl-Josef Kraus verwies bei der Predigt darauf, dass die Feuerwehrleute mit ihrem Motto Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr den Christen als Vorbild dienen könnten.

Im Gemeinschaftshaus begrüßte Kommandant und Vereinsvorsitzender Peter Nies  Pfarrer Kraus, Kreisbrandrat a. D. Karlheinz Brunner, Bürgermeister Günther Oettinger, viele Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, den Miltenberger Kommandanten Matthias Rudolf, den Kirschfurter Kommandanten Thomas Huth und viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Großheubach mit ihren Angehörigen. Er dankte Pfarrer Kraus, Peter Hefner, Eva-Maria Völker und den jugendlichen Ministranten für die beeindruckende Gestaltung der Messe, der Faschingsabteilung unter Birgit Münch für die tolle Bewirtung, Markus Grosch für die Weinspende, Frederik und Dietmar Kempf für die Power-Point-Präsentation und Werner Kempf für den Blumenschmuck.

Bürgermeister Günther Oettinger dankte allen Feuerwehrdienstleistenden für ihren Dienst an der Allgemeinheit und hoffte, dass sie von den komplizierten Einsätzen gesund an Leib und Seele zurückkehrten. Die Feuerwehr sei mit keinem anderen Verein vergleichbar, da sie eine Pflichtaufgabe der Gemeinde, nämlich den Brandschutz, übernehme. Er verwies auf die derzeit schlechte Finanzlage aller Kommunen, die auch Auswirkungen auf die Feuerwehrausrüstung haben werde. Er dankte Jürgen Herrmann im Namen der Gemeinde für dessen Dienst als stellvertretender Kommandant. Peter Nies verwies auf die großen Verdienste von Jürgen Herrmann als Kommandantenstellvertreter. Diese Position musste er aus beruflichen Gründen aufgeben. Er hoffte weiterhin auf Rat und Tat.

Dem ehemaligen Kreisbrandrat Karlheinz Brunner, der im Großheubacher Gemeinschaftshaus das erste Mal zum Kreisbrandrat gewählt worden war, überreichte Peter Nies für dessen stetige Unterstützung der Großheubacher Wehr und die vertrauliche Zusammenarbeit in vielen umfangreichen und komplizierten Einsätzen ein aus Holz handgefertigtes Wappen der Gemeinde Großheubach. Durch die überörtlichen Aufgaben der Großheubacher Wehr, wie Stellung der Unterstützungsgruppe, und die besondere Ausrüstung, wie Rüstwagen, Abrollbehälter Schlauch, Boote usw., konnte man durch die reibungslose Zusammenarbeit vielen Mitmenschen helfen. Karlheinz Brunner verwies darauf, dass er sich immer auf die Freiwillige Feuerwehr Großheubach verlassen konnte.

Auch Thomas Huth erhielt für seine kompetente Erste-Hilfe-Ausbildung ein gutes Tröpfchen.

Die Ehefrauen erhielten jeweils, da sie ihre Ehemänner oft entbehren mussten, Blumen.

Frederik und Dietmar Kempf zeigten mit ihrer Power-Point-Präsentation Einsätze, Übungen der Aktiven und die Tätigkeiten der Jugendgruppe des Jahres 2009 auf.

 

Bericht: Schriftführer Walter Lauth

 

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