Abschlußübung 2009
Samstag, 23.10.2009, gegen 19:00 Uhr,
Blaulichter zucken durch die Nacht, in einem Gebäude
eingeschlossene Personen rufen verzweifelt um Hilfe, Feuerschein ist zu
sehen.
Alles sieht sehr realistisch aus, ist aber Gottseidank nur eine Übung. Ein leerstehendes Gebäude in der Röllfelderstrasse in Großheubach konnte als realistisches Übungsobjekt verwendet werden.
Zur Übungslage:
In einem ebenerdig zugänglichen Raum brach aus nicht geklärten Gründen ein Feuer aus, zu diesem Zeitpunkt hielt sich eine Familie mit ihren zwei Kindern im Gebäude auf.
Durch die starke Rauchentwicklung (dargestellt durch Nebelgeräte) konnten sich die Familie ( 2 Erwachsene, 1 Jugendlicher, 1 Kleinkind) nicht mehr ins Freie retten.
Nach Eintreffen der Feuerwehr mit ELW, LF 16/12, DLK 23/12, RW, TLF 8/18 und GW-L1 begann der Einsatzleiter sofort mit der Lageerkundung.
Der Gruppenführer des LF 16/12, ließ aufgrund der Alarmmeldung (Personen befinden sich noch im Gebäude) bereits während der Anfahrt den Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz ausrüsten.
Nachdem der Einsatzleiter seine Erkundung abgeschlossen hatte, wurde der Angriffstrupp des LF 16/12 unter PA zur Menschenrettung über Steckleiter in das erste OG befohlen. Der Wassertrupp des LF 16/12 rüstete sich währenddessen als Sicherungstrupp ebenfalls mit Pressluftatmern aus und stand am Verteiler bereit. Der Maschinist des LF 16/12 baute mit Unterstützung von Schlauchtrupp und Melder die Wasserversorgung bis zum Verteiler im Hof des brennenden Anwesens auf. Die nachgerückte Mannschaft von TLF 8/18, GW-L1 und RW unterstützte bei der Wasserversorgung von einem Unterflurhydranten an der Raiffeisenbank. Unterdessen hatte sich der Angriffstrupp des TLF 8/18 mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten ausgerüstet und übernahm die Brandbekämpfung im Bereich des ebenerdigen Raumes.
Zwischenzeitlich hatte der erste Angriffstrupp des LF 16/12 einen Jugendlichen über Steckleiter gerettet und begann mit der Absuche des restlichen Gebäudes, wobei noch ein gemischter Trupp der restlichen Mannschaft unterstützte. Nach einiger Zeit wurden von diesen beiden Trupps die noch fehlenden Personen (2 Erwachsene, 1 Kleinkind, dargestellt durch Übungspuppen) aufgefunden und ins Freie gebracht. Dort wurden die verletzten Personen von Feuerwehrangehörigen betreut und (fiktiv) dem Rettungsdienst übergeben.
Die restliche Besatzung des RW, der auf einem Parkplatz gegenüber des Übungsobjektes Aufstellung genommen hatte, leuchtete das Übungsobjekt aus und sorgte für die Belüftung und das rauchfreimachen des Objektes. Während der Absuche des Gebäudes kam es zu einem Zwischenfall (eingespielt), wobei der Truppführer des 1.Angriffstrupps unter PA verunfallte. Sein anwesender Truppmann setzte sofort den Notruf über Funk (Mayday, Mayda, Mayday) ab, woraufhin der Sicherungstrupp in das Gebäude geschickt wurde. Der Sicherungstrupp rettete den verunfallten mittels des mitgeführten Atemschutznotfallsets und übergab ihn (fiktiv) an den Rettungsdienst.
Nachdem mit den vorhandenen Belüftungsgeräten das Gebäude rauchfrei gemacht war, wurde nochmals eine Absuche aller Räume durchgeführt (welche negativ verlief), danach verkündete der Einsatzleiter das Übungsende.
Bericht und Bilder : Feuerwehr Großheubach (PN)
Alles sieht sehr realistisch aus, ist aber Gottseidank nur eine Übung. Ein leerstehendes Gebäude in der Röllfelderstrasse in Großheubach konnte als realistisches Übungsobjekt verwendet werden.
Zur Übungslage:
In einem ebenerdig zugänglichen Raum brach aus nicht geklärten Gründen ein Feuer aus, zu diesem Zeitpunkt hielt sich eine Familie mit ihren zwei Kindern im Gebäude auf.
Durch die starke Rauchentwicklung (dargestellt durch Nebelgeräte) konnten sich die Familie ( 2 Erwachsene, 1 Jugendlicher, 1 Kleinkind) nicht mehr ins Freie retten.
Nach Eintreffen der Feuerwehr mit ELW, LF 16/12, DLK 23/12, RW, TLF 8/18 und GW-L1 begann der Einsatzleiter sofort mit der Lageerkundung.
Der Gruppenführer des LF 16/12, ließ aufgrund der Alarmmeldung (Personen befinden sich noch im Gebäude) bereits während der Anfahrt den Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz ausrüsten.
Nachdem der Einsatzleiter seine Erkundung abgeschlossen hatte, wurde der Angriffstrupp des LF 16/12 unter PA zur Menschenrettung über Steckleiter in das erste OG befohlen. Der Wassertrupp des LF 16/12 rüstete sich währenddessen als Sicherungstrupp ebenfalls mit Pressluftatmern aus und stand am Verteiler bereit. Der Maschinist des LF 16/12 baute mit Unterstützung von Schlauchtrupp und Melder die Wasserversorgung bis zum Verteiler im Hof des brennenden Anwesens auf. Die nachgerückte Mannschaft von TLF 8/18, GW-L1 und RW unterstützte bei der Wasserversorgung von einem Unterflurhydranten an der Raiffeisenbank. Unterdessen hatte sich der Angriffstrupp des TLF 8/18 mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten ausgerüstet und übernahm die Brandbekämpfung im Bereich des ebenerdigen Raumes.
Zwischenzeitlich hatte der erste Angriffstrupp des LF 16/12 einen Jugendlichen über Steckleiter gerettet und begann mit der Absuche des restlichen Gebäudes, wobei noch ein gemischter Trupp der restlichen Mannschaft unterstützte. Nach einiger Zeit wurden von diesen beiden Trupps die noch fehlenden Personen (2 Erwachsene, 1 Kleinkind, dargestellt durch Übungspuppen) aufgefunden und ins Freie gebracht. Dort wurden die verletzten Personen von Feuerwehrangehörigen betreut und (fiktiv) dem Rettungsdienst übergeben.
Die restliche Besatzung des RW, der auf einem Parkplatz gegenüber des Übungsobjektes Aufstellung genommen hatte, leuchtete das Übungsobjekt aus und sorgte für die Belüftung und das rauchfreimachen des Objektes. Während der Absuche des Gebäudes kam es zu einem Zwischenfall (eingespielt), wobei der Truppführer des 1.Angriffstrupps unter PA verunfallte. Sein anwesender Truppmann setzte sofort den Notruf über Funk (Mayday, Mayda, Mayday) ab, woraufhin der Sicherungstrupp in das Gebäude geschickt wurde. Der Sicherungstrupp rettete den verunfallten mittels des mitgeführten Atemschutznotfallsets und übergab ihn (fiktiv) an den Rettungsdienst.
Nachdem mit den vorhandenen Belüftungsgeräten das Gebäude rauchfrei gemacht war, wurde nochmals eine Absuche aller Räume durchgeführt (welche negativ verlief), danach verkündete der Einsatzleiter das Übungsende.
Bericht und Bilder : Feuerwehr Großheubach (PN)
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