Besuch des Johannes-Butzbach-Gymnasium
Johannes-Butzbach-Gymnasium bei den Freiwilligen Feuerwehren Großheubach und Miltenberg
Am 29.07.2008 wurden Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b des Johannes-Butzbach-Gymnasiums unter Begleitung der Studienrätin Claudia Bott in Feuerwehrfahrzeugen der Feuerwehren Großheubach und Miltenberg vom Schulgebäude in Miltenberg-Nord in das Feuerwehrgerätehaus Großheubach gefahren. Die Schülerinnen und Schüler sollten die im Chemieunterricht erworbenen Kenntnisse über Feuer bzw. brennbare Stoffe usw. in der Praxis erleben. Leiter waren Meinrad Lebold, Kreisbrandmeister und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Großheubach, und Matthias Rudolf, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Miltenberg.
Im Feuerwehrgerätehaus erläuterte Meinrad Lebold die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehren, die den Gemeinden durch ihre ehrenamtlichen, also unentgeltlich tätigen Mitglieder, eine Pflichtaufgabe abnehmen. Er zeigte Bilder von Verkehrsunfällen, Vermisstensuchen usw. Als besonderen Schwerpunkt zeigte er verschiedene Brände auf und erklärte die verschiedenen Löschmethoden. Somit wurde allen vor Augen geführt, dass die in der Schule gelehrten chemischen und physikalischen Naturgesetze Grundlage für die erfolgreiche Arbeit der Feuerwehren sind.
Danach folgten kurze Einweisungen in drei Feuerwehrfahrzeuge, die bestimmte Aufgabenbereiche abdecken:
Der Einsatzleitwagen (ELW):
Er dient der Führung, Kommunikation und Dokumentation.
Der Rüstwagen (RW):
Er wird für die Technische Hilfeleistung eingesetzt, also beispielsweise bei Verkehrsunfällen, Unwettern usw.
Das Löschgruppenfahrzeug (LF 16):
Dies ist das größere Feuerwehr-Standardlöschgruppenfahrzeug, das insbesondere zur Brandbekämpfung und Menschenrettung, aber auch mit Zusatzbeladung für die Technische Hilfeleistung verwendet wird.
Weiterhin wurden die bei der Feuerwehr verwendeten Messgeräte und –Methoden für chemische Stoffe erläutert und jeder konnte die Wärmebildkamera ausprobieren.
Anschließung folgte im Freien die Löschpraxis. Verschiedene brennbare Flüssigkeiten, unter anderem Spiritus, Petroleum und Verdünnung wurden angezündet und von den Schülern und Schülerinnen, aber auch von Frau Bott, mit Handfeuerlöschern abgelöscht. Dabei konnten die Wirkungen der Löschmittel Co2, Pulver und Wasser beobachtet werden. Zum Abschluss zeigten die Feuerwehrleute die Wirkung von Lösch-Schaum.
Der Rücktransport an die Schule zeigte, dass Feuerwehrleute jederzeit bereit sein müssen. Das einsetzende Unwetter forderte alle Einsatzkräfte.
Text und Bilder: FF Großheubach (Walter Lauth)
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